Coburg/cogl-213: Unterschied zwischen den Versionen

Aus JF-Franken
Zur Navigation springen Zur Suche springen
 
(16 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Jakob Friedmann verstorben am 23.7.1941. (Information Register)
[[Datei:Cogl-213-Foto-00.jpg|mini|Foto von cogl-213 (Aufnahme: Florian Leubner, 11/2024)]]
Jakob Friedmann verstorben am 23.7.1941. (Information [[Coburg/Sterberegister|Register]])


== Abbildungen (SfM) ==
Betti Friedmann, geborene Reichmannsdorfer, deportiert und ermordet 1942. (Information Inschrift)
 
== Abbildungen (Fotos und SfM) ==
{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
|+
|+
Zeile 29: Zeile 32:
Jüdischer Friedhof Coburg, Am Glockenberg (PLZ 96450)
Jüdischer Friedhof Coburg, Am Glockenberg (PLZ 96450)


Grabnummer 213
Grabnummer Umzeichnung (07/2025) cogl-213
 
LfD-Nummer cb1-0145


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Zeile 53: Zeile 58:
|}
|}


== Inschrift ==
== Inschrift mit Übersetzung ==


==== Hebräische Inschrift ====
==== Vorderseite ====
''Vorderseite''
{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
|+
|+
Zeile 65: Zeile 69:
|1
|1
|align="right"|פ״נ
|align="right"|פ״נ
|Hier ist geborgen
|-
|2
|Jacob Friedmann
|
|-
|3
|geb. 4.2.1876 gest. 1941
|
|-
|4
|Betti Friedmann
|
|-
|5
|geb. 13.8.1880 gest. 1942
|
|
|-
|-
|6
|Beide Opfer der Nazi
|
|
| colspan="2" |''Siehe: Deutsche Inschrift''
|}
|}
(Florian Leubner, 18.03.2025 / DM 03/2025)
(Florian Leubner/Detlef Müller/Rebekka Denz/Gaby Schuller, Stand 03/2025)


'''Eintrag im Register Coburg:'''
==== Anmerkungen zur Inschrift ====
Zeile 3: Laut Register verstorben am 23.7.1941.


Grab.-Nr. 213: Friedmann    Jakob      Autenhausen    04.02.1876    23.07.1941
Zeile 4-5: Betti Friedmann wurde deportiert und ermordet. Sie wurde nicht in diesem Grab beerdigt. Für sie handelt es sich um eine Gedenkinschrift.


==== Anmerkungen zur hebräischen Inschrift ====
== Inschrift ==


FL: Deutsch und Hebräisch auf einer Inschrift.
==== Vorderseite ====
==== Deutsche Inschrift ====
Vorderseite
{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
|+
|+
Zeile 87: Zeile 107:
|-
|-
|1
|1
| align="right" |פ״נ
|-
|2
|Jacob Friedmann
|Jacob Friedmann
|-
|-
|2
|3
|geb. 4.2.1876 gest. 1941
|geb. 4.2.1876 gest. 1941
|-
|-
|3
|4
|Betti Friedmann
|Betti Friedmann
|-
|-
|4
|5
|geb. 13.8.1880 gest. 1942
|geb. 13.8.1880 gest. 1942
|-
|-
|5
|6
|Beide Opfer der Nazi
|Beide Opfer der Nazi
|}
|}
(Rebekka Denz/Gaby Schuller, Stand 03/2025)
(Florian Leubner/Detlef Müller/Rebekka Denz/Gaby Schuller, Stand 03/2025)
 
==== Anmerkungen zur deutschen Inschrift ====
Hebräische Anfangsformel oberhalb der deutschen Inschrift.
 
Z. 4: Laut Register verstorben am 23.7.1941.
 
Z. 3-4: Betti Friedmann wurde deportiert und ermordet. Sie wurde nicht in diesem Grab beerdigt. Für sie handelt es sich um eine Gedenkinschrift. (GS 03.2025)


== Informationen zur Person ==
== Informationen zur Person ==
Zeile 131: Zeile 147:
|-
|-
|Ehegatte
|Ehegatte
|Betti Friedmann, geb. Reichmannsdorfer (1880-1942), deportiert u. ermordet in Krasniczyn
|Betti Friedmann, geb. Reichmannsdorfer (1880-1942), deportiert u. ermordet in Krasniczyn ([[Coburg/cogl-A|cogl-A]])
|-
|-
|Kinder
|Kinder
Zeile 137: Zeile 153:
|-
|-
|Weitere Informationen
|Weitere Informationen
|
|Sein Name befindet sich auch auf dem Gedenkstein für die Opfer des Faschismus 1941-1945 ([[Coburg/cogl-A|cogl-A]])
|}
|}
{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
Zeile 165: Zeile 181:
|-
|-
|Weitere Informationen
|Weitere Informationen
|
|Ihr Name befindet sich auch auf dem Gedenkstein für die Opfer des Faschismus 1941-1945 ([[Coburg/cogl-A|cogl-A]])
|}
|}
(Gaby Schuller/Leonie Weißlein, Stand 09/2025)


== Anmerkungen ==
== Anmerkungen ==
Quellen: Sterberegister Coburg; Meldekarte Stadt Coburg; Deportationslisten Kradniczyn; Gedenkbuch des Bundesarchivs.
Quellen: Sterberegister der Israelitischen Kultusgemeinde Coburg; Meldekarte Stadt Coburg; Deportationslisten Krasniczyn; Gedenkbuch des Bundesarchivs; Liste der jüdischen Einwohner im Deutschen Reich 1933–1945.


Forschungsliteratur
Forschungsliteratur


Allgemeines
Allgemeines

Aktuelle Version vom 28. November 2025, 08:48 Uhr

Foto von cogl-213 (Aufnahme: Florian Leubner, 11/2024)

Jakob Friedmann verstorben am 23.7.1941. (Information Register)

Betti Friedmann, geborene Reichmannsdorfer, deportiert und ermordet 1942. (Information Inschrift)

Abbildungen (Fotos und SfM)

Datum der Fotoserie (Basis) November 2024 (Aufnahmen: Florian Leubner)

Abbildungen - Galerie

Datum der Fotoserie (Basis) Februar 2025 (Aufnahmen: Wolfgang Hegel)
Datum der Berechnung/Stand Juni 2025 (SfM-Umrechnung und Bildausgabe: Wolfgang Hegel)

Lage

Jüdischer Friedhof Coburg, Am Glockenberg (PLZ 96450)

Grabnummer Umzeichnung (07/2025) cogl-213

LfD-Nummer cb1-0145

Beschreibung

Material
Maße
Gestaltung
Symbolik
Zustand
Jahr der Dokumentation

Inschrift mit Übersetzung

Vorderseite

Zeile Inschrift Übersetzung
1 פ״נ Hier ist geborgen
2 Jacob Friedmann
3 geb. 4.2.1876 gest. 1941
4 Betti Friedmann
5 geb. 13.8.1880 gest. 1942
6 Beide Opfer der Nazi

(Florian Leubner/Detlef Müller/Rebekka Denz/Gaby Schuller, Stand 03/2025)

Anmerkungen zur Inschrift

Zeile 3: Laut Register verstorben am 23.7.1941.

Zeile 4-5: Betti Friedmann wurde deportiert und ermordet. Sie wurde nicht in diesem Grab beerdigt. Für sie handelt es sich um eine Gedenkinschrift.

Inschrift

Vorderseite

Zeile Inschrift
1 פ״נ
2 Jacob Friedmann
3 geb. 4.2.1876 gest. 1941
4 Betti Friedmann
5 geb. 13.8.1880 gest. 1942
6 Beide Opfer der Nazi

(Florian Leubner/Detlef Müller/Rebekka Denz/Gaby Schuller, Stand 03/2025)

Informationen zur Person

Name Jakob Friedmann
Geburtsdatum 4.2.1876 in Autenhausen
Sterbedatum 23.7.1941 in Coburg
Datum der Beerdigung
Geschlecht männlich
Eltern Moses Friedmann (aut-0025) u. Minna Friedmann, geb. Stern (aut-0047)
Ehegatte Betti Friedmann, geb. Reichmannsdorfer (1880-1942), deportiert u. ermordet in Krasniczyn (cogl-A)
Kinder Martin Friedmann (1906-1996), Flucht in die USA
Weitere Informationen Sein Name befindet sich auch auf dem Gedenkstein für die Opfer des Faschismus 1941-1945 (cogl-A)
Name Betti Friedmann, geb. Reichmannsdorfer
Geburtsdatum 13.8.1880 in Trabelsdorf
Sterbedatum 1942, deportiert u. ermordet in Krasniczyn
Datum der Beerdigung
Geschlecht weiblich
Eltern Heinrich Reichmannsdorfer u. Babette Reichmannsdorfer, geb. Kohn, Trabelsdorf
Ehegatte Jakob Friedmann (1876-1941)
Kinder Martin Friedmann (1906-1996), Flucht in die USA
Weitere Informationen Ihr Name befindet sich auch auf dem Gedenkstein für die Opfer des Faschismus 1941-1945 (cogl-A)

(Gaby Schuller/Leonie Weißlein, Stand 09/2025)

Anmerkungen

Quellen: Sterberegister der Israelitischen Kultusgemeinde Coburg; Meldekarte Stadt Coburg; Deportationslisten Krasniczyn; Gedenkbuch des Bundesarchivs; Liste der jüdischen Einwohner im Deutschen Reich 1933–1945.

Forschungsliteratur

Allgemeines